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Allgemein

Schwangerschaft und starke Gewichtsabnahme führen zu einer Erschlaffung der Bauchhaut. Manchmal sind auch zusätzlich noch die Bauchmuskeln auseinandergewichen (die sogenannte Rectusdiastase), so dass sich der Bauch kugelartig vorwölbt, obwohl Sie eigentlich gar nicht dick sind.  Narben, wie zum Beispiel von einem Kaiserschnitt, Schwangerschaftsstreifen sowie der natürliche Spannungsverlust der Haut im Alter verstärken oft die Symptome.
Bei einem großen Hautüberschuss bildet sich eine sogenannte Hautschürze. Die Haut ist in der Falte durch die vermehrte Schweißneigung häufig gerötet und entzündet.
Eine Rückbildung durch sportliche Aktivität oder Diät ist in diesen Fällen nicht möglich.

Wir verfügen über langjährige Erfahrung bei Bauchdeckenstraffungen und bieten Ihnen die neueste Operationstechniken.
In unserer Klinik wird zur Straffung der Bauchdecke die in Deutschland noch wenig bekannte Technik des brasilianischen Plastischen Chirurgen Dr. Saldanha angewendet –die Lipabdominoplastik.
Bei diesem Verfahren wird die Fettabsaugung mit einer gleichzeitigen Straffung der Bauchhaut kombiniert. Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt.
Im ersten Schritt wird eine Fettabsaugung vom Bauch, von der Taille und falls erforderlich, auch von den Hüften und vom Schamhügel vorgenommen. Anschließend wird die Bauchdecke gestrafft. Abhängig von dem Ausgangsbefund wird entweder nur der Unterbauch gestrafft oder falls erforderlich der Unter- und Oberbauch. In diesem Fall wird zusätzlich der Bauchnabel versetzt.

Die Lipabdominoplastik hat viele Vorteile gegenüber der üblichen Bauchdeckenstraffung. Es werden nicht nur der Bauch, sondern auch die benachbarten Körperregionen mitbehandelt und modelliert. Daraus ergibt sich ein harmonischeres und natürlicheres Ergebnis.
Bei der Lipabdominoplastik wird durch die Fettabsaugung die Bauchdecke bereits sehr schonend mobilisiert, so dass eine Ablösung nicht mehr in dem Umfang erforderlich ist wie bei der üblichen Bauchstraffung. So können wichtige Blutgefäße und Nerven erhalten bleiben. Das wiederum vermindert das Risiko einer Wundheilungsstörung durch eine schlechte Durchblutung der Haut oder auch ein anhaltendes Taubheitsgefühl. Wichtig ist auch, dass die Wunde schneller heilt und die Patienten viel weniger Beschwerden nach der Operation haben. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Schnitt und damit auch die verbleibende Narbe deutlich kleiner ist. Ein natürliches und flaches Bauchprofil ist das Ergebnis.