Operationstechnik
Wir führen eine Nasenkorrektur immer in Vollnarkose durch. Dieser Eingriff ist in lokaler Betäubung zwar theoretisch möglich, aber nicht empfehlenswert. Die meisten Patienten bleiben eine Nacht stationär und können sich am nächsten Morgen nach der Visite abholen lassen. Kleinere Korrekturen oder Nachkorrekturen können auch ambulant durchgeführt werden.
Eine Nase kann „geschlossen“ oder „offen“ operiert werden. Bei der „geschlossenen“ Technik wird die Korrektur über zwei bogenförmige Schnitte in der Nase durchgeführt. Bei der „offenen“ Technik werden diese Schnitte lediglich über einen kleinen Schnitt unterhalb der Nasenspitze verbunden. Dieser ca. vier Millimeter lange Schnitt wird zickzackförmig angelegt und ist sehr unauffällig positioniert. Die Narbe heilt immer gut und häufig „unsichtbar“ ab. Kleine Einstiche durch einen nur zwei Millemeter breiten Meißel finden sich eventuell seitlich an der Nase, wenn die Nase gebrochen werden muss. Der offene Zugang gibt dem Operateur die beste Übersicht und ermöglicht ein erweitertes Spektrum an Op - Techniken. Dr. Vogt beherrscht beide Operationstechniken und entscheidet sich abhängig vom Befund für die eine oder andere Methode.
Bei einer Nasenkorrektur müssen die Form und Stabilität des Knorpels und des Knochens und die Dicke der Nasenhaut berücksichtigt werden.
Zur Verfeinerung der Nasenspitze werden die so genannten Flügelknorpel, die die Nasenspitze bilden, neu geformt. Dies wird durch Entfernung von Knorpel und durch spezielle Nahttechniken erreicht. Der Nasenrücken besteht im oberen Anteil aus Knochen und im unteren Anteil aus Knorpel. Der Nasenhöcker wird auf das geplante Niveau mit Meißel, Feile und Skalpell abgetragen, so dass ein Plateau entsteht. Die Nase wird anschließend mittels feiner Meißel vorsichtig gebrochen und verschmälert. Um ein perfektes Ergebnis zu erreichen werden häufig Knorpeltransplantate zur Stabilisierung, Formung oder Unterfütterung verwendet. Die dafür notwendige Knorpelmenge wird meistens aus der Nasenscheidewand gewonnen.
Am Ende der Operation werden die Schnitte genäht, eine Aluschiene zur Stabilisierung der Nase angelegt und gegebenenfalls die Nase tamponiert und Silikonschienen eingelegt.
