Risiken
Jede Operation birgt gewisse Risiken, auch eine Nasenkorrektur. Die wichtigsten wollen wir Ihnen erläutern.
Die Nasenatmung ist häufig in den ersten Wochen beeinträchtigt, weil die Nasenschleimhäute nur sehr langsam abschwellen. In der Regel normalisiert sich jedoch die Atmung wieder. Muss jedoch eine Nasenspitze stark verkleinert werden, kann dies logischerweise auch zu einer verringerten Belüftung der Nase führen.
Unser Gesicht ist nicht symmetrisch. Die Nasenlöcher sind meist nicht gleich groß und verschieden geformt, die Ansätze der Nasenflügel sind unterschiedlich oder die Mittellinie des Gesichts weicht zu einer Seite ab. Diese Asymmetrien können bei einer Nasenkorrektur nur bedingt korrigiert werden.
Bei aller Sorgfalt während der Operation können sich in den folgenden Wochen nach der Nasenoperation Unregelmäßigkeiten zeigen. Oft sind sie jedoch nur schwellungsbedingt und bilden sich in den darauf folgenden Monaten zurück.
Auch bei optimalem Operationsverlauf eines erfahrenen Nasenchirurgen gibt es keine 100%ige Kontrolle über Ihre Wundheilung. Eine Nachkorrektur ist leider manchmal notwendig. In der Regel wartet man 12 Monate ab, bevor man sich zu einer weiteren Operation entschließt.
Jeder Haut - oder Schleimhautschnitt hinterlässt eine Narbe, die mehr oder weniger auffällig sein kann. Die Narbenbildung hängt von der individuellen Heilung ab. Durch eine geschickte Schnitt - Nahttechnik erreichen wir bei unseren Patienten jedoch sehr gute Ergebnisse.
Direkt nach der Nasenoperation tritt eine individuell ausgeprägte Schwellung der Wangen, Augen und natürlich der Nase auf. Während sich die Schwellung der Wangen und der Augen innerhalb von wenigen Tagen vollständig zurückbildet, benötigt die Nase deutlich länger ihre neue Form anzunehmen. Üblicherweise nehmen wir nach 10 Tagen den Nasengips ab und Sie werden sofort eine positive Veränderung Ihrer Nase sehen. Dennoch braucht die Nase zwischen 6 - 12 Monate, bis sie ihre endgültige Form hat und sich alle Feinheiten darstellen. Andere Risiken wie Knochentzündungen, Taubheitsgefühl, Tränenwegsverletzungen oder Schädelbasisverletzungen sind extrem selten und bislang keinem unserer Patienten widerfahren.
