Bauchdeckenstraffung

Bauchdeckenstraffung

Überblick

Ihr Wunsch nach einem schlanken und straffen Bauch ist allzu verständlich. Sich in seiner Haut wieder wohlzufühlen, stärkt das Selbstbewusstsein und gibt Ihnen ein gutes Lebensgefühl.

Eine Erschlaffung der Haut am Bauch hat unterschiedliche Ursachen: Schwangerschaft oder Gewichtsreduktion gehören zu den häufigsten. Mit unserer jahrelangen Erfahrung können wir Ihnen helfen. In der Regel modellieren wir bei einer Bauchstraffung Ihren gesamten Bauch so, dass Sie ihn anschließend wieder selbstbewusst zeigen und figurbetonte Kleidung tragen mögen. Dazu verwenden wir verschiedene innovative OP-Techniken wie die Lipoabdominoplastik. Dabei kombinieren wir eine Bauchdeckenstraffung mit einer Fettabsaugung. Nur in seltenen Fällen ist eine reine Unterbauchstraffung ausreichend. Welche Methode bei Ihnen zum besten Ergebnis führt, klären wir in einem persönlichen Gespräch.

Ausgangssituation
Ja nach Beschaffenheit der Bauchregion müssen wir verschiedene Regionen straffen:
  • 1. In seltenen Fällen reicht eine Unterbauchstraffung aus – beispielweise, wenn der Oberbauch eine sehr gute Hautstruktur aufweist.
  • 2. Meist führen wir Ober- und Unterbauchstraffungen in Kombination mit einer Fettabsaugung durch. Diese Methode heißt Lipoabdominoplastik.
  • 3. Im Zuge einer Schwangerschaft entsteht ein Spalt zwischen den vorderen Bauchmuskeln (medizinisch: Rektusdiastase). Dies führt zu dem typischen vorgewölbten Bauch, den viele Frauen haben. Ein solcher Spalt kann im Zuge einer Bauchmuskelplastik geschlossen werden, sodass der Bauch wieder straff und flach wird.
Ziel
Ein flacher und straffer Bauch ohne sichtbare Narben.
Behandlung
Die überschüssige Haut am Bauch wird mithilfe eines Schnitts im Schambereich entfernt – meist in Kombination mit einer Fettabsaugung auch im Bereich der Hüfte und Taille. Bei einer Ober- und Unterbauchstraffung versetzen wir zudem den Bauchnabel, damit sich ein harmonisches und natürliches Gesamtbild ergibt.
Vorbereitung
Mindestens zwei Wochen vor dem Eingriff blutverdünnende Medikamente absetzen, zwei Wochen vor dem Eingriff keine Schmerzmittel einnehmen, die Acetylsalicylsäure enthalten; 24 Stunden vorher den Bauch nicht eincremen.
Zur Operation nüchtern erscheinen, also mindestens sechs Stunden vorher nichts mehr essen und bis zwei Stunden vorher nur noch Wasser oder ungesüßten Tee trinken.
Dauer
Je nach Behandlung und Aufwand zwischen 30 Minuten und vier Stunden. Stationäre Übernachtung meist notwendig.
Betäubung
Für die kleine Unterbauchstraffung reicht oft eine lokale Betäubung. Eine umfangreiche Bauchdeckenstraffung findet unter Vollnarkose statt.
Ambulant / Stationär
Die kleine Unterbauchstraffung führen wir ambulant durch. Nach der Ober- und Unterbauchdeckenstraffung unter Vollnarkose müssen Sie in der Regel ein bis zwei Nächte in der Klinik bleiben.
Nachbehandlung
Wir nähen die Wunden immer mit selbstauflösenden Fäden und legen sogenannte Steristrips an – ein Wundverband ist nicht nötig. Wichtig ist, dass Sie für vier bis sechs Wochen ein Kompressionsmieder tragen.
Die erste Wundkontrolle findet nach einer Woche statt, nach zwei Wochen können die Pflaster gewechselt werden.
Ausfallzeiten
Je nach Eingriff sollten Sie sich vier bis zehn Tage Ruhe gönnen. Nach vier Tagen dürfen Sie kurz duschen gehen.
Auf schweres Tragen und Heben muss nach der Bauchmuskelplastik bei Rektusdiastase für drei Monate verzichtet werden, da sich ansonsten die Naht wieder öffnen könnte.
Die Ausfallzeit bei einer kleinen Unterbauchstraffung beträgt etwa drei bis vier Tage, bei einer großen Unter- und Oberbauchstraffung ein bis zwei Wochen. Bei körperlich anstrengenden Berufen sollten Sie vier Wochen pausieren. Eine Krankschreibung durch den Hausarzt ist in der Regel möglich.
Schmerzen
Nach einer Bauchdeckenstraffung spüren Sie Wundschmerzen. Sie erhalten von uns daher ein Schmerzmittel, meist Ibuprofen. Die Schmerzen nehmen dann von Tag zu Tag ab. Das Kompressionsmieder schützt die Narben zudem vor Reizungen und Reibungen.
Narben
Je nach Methode der Bauchdeckenstraffung entstehen kleinere oder größere Narben. Wir versuchen jedoch immer, die Schnitte so klein wie möglich zu halten und an Stellen zu platzieren, die später kaum sichtbar sind. Eine gute Nahttechnik mit selbstauflösenden Fäden sorgt zudem für eine bestmögliche Wundheilung.
Risiken
Allgemeine Risiken: Wundentzündungen und Nachblutungen
Spezielle bzw. seltene Risiken: Wundheilungsstörungen, vorübergehendes Taubheitsgefühl, Unregelmäßigkeiten, Bildung von Gewebswasser (Serom)
Ergebnis
Das endgültige Ergebnis ist nach drei bis sechs Monaten zu erwarten, wenn alle Schwellungen zurückgegangen sind. Bei einer umfangreichen Bauchstraffung kann es bis zu einem Jahr dauern, bis der Bauch seine dauerhafte Form erreicht hat und die Narben verblasst sind.
Kosten
Für eine kleine Unterbauchstraffung fallen Kosten von 2.000 bis 4.000 Euro an. Die umfangreiche Bauchdeckenstraffung liegt zwischen 6.000 und 9.000 Euro.
Hinweis: Wir bieten verschiedene Finanzierungsmodelle an, die wir Ihnen gerne in der Beratung erläutern.
Erfahrungsberichte
Um sich davon zu überzeugen, dass Sie Ihre Bauchdeckenstraffung in der Klinik am Opernplatz durchführen lassen möchten, können Sie sich die Erfahrungsberichte anderer Patient/innen, die sich bei uns behandeln lassen haben, durchlesen. Wir haben diese aus verschiedenen Foren und Portalen zusammengetragen.

    Beratungsgespräch

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    Mehr Informationen zur Bauchdeckenstraffung in Hannover

    Ausführliches Beratungsgespräch

    Planen Sie für das Beratungsgespräch zwischen 30 und 40 Minuten ein. Sind Sie neu bei uns, kommen Sie für das Ausfüllen der Formulare bitte 15 Minuten früher. In der Beratung hören wir uns Ihre Wünsche und Vorstellungen an und führen eine kurze Untersuchung an Ihrem Bauch durch. Darauf basierend erhalten Sie von uns eine Behandlungsempfehlung, die wir Ihnen natürlich ausführlich erklären. Inhalt dieses Gesprächs sind unter anderem die Risiken, die Regenerationszeit, alternative Behandlungen, das zu erwartende Ergebnis und nicht zuletzt auch die Behandlungskosten.

    Vorbereitung

    Setzen Sie zwei Wochen vor der Bauchdeckenstraffung blutverdünnende Medikamente ab. Das gilt ebenso für Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure. 24 Stunden vor dem Eingriff sollten Sie Ihren Bauch nicht mehr eincremen, damit die Markierungen, die für die Operation notwendig sind, auch gut halten. Am Operationstag erscheinen Sie bitte nüchtern in der Klinik. Das bedeutet, dass Sie mindestens sechs Stunden vor dem Eingriff die letzte Mahlzeit einnehmen, nicht mehr rauchen und zwei Stunden vorher nichts mehr trinken – auch kein Wasser.

    Ursachen einer erschlafften Haut am Bauch

    Eine Erschlaffung der Bauchhaut kann verschiedene Gründe haben. Zentrale Ursachen für einen solchen Verlust an Elastizität sind zum einen Schwangerschaften und zum anderen eine starke Gewichtsabnahme. Manchmal, vor allem als Begleiterscheinung des Gebärmutterwachstums in der Schwangerschaft, sind auch zusätzlich noch die Bauchmuskeln auseinandergewichen (siehe Rektusdiastase), sodass sich der Bauch kugelartig vorwölbt, obwohl Sie eigentlich einen durchschnittlichen oder geringen Körperfettanteil haben. Narben, wie zum Beispiel von einem Kaiserschnitt, Schwangerschaftsstreifen sowie der natürliche Spannungsverlust der Haut im Alter verstärken oft die Symptome.

    Bei einem großen Hautüberschuss bildet sich eine sogenannte Hautschürze. Die Haut ist in der Falte durch die vermehrte Schweißneigung häufig gerötet und entzündet. Eine Rückbildung durch sportliche Aktivität oder Diät ist in diesen Fällen nicht möglich, hier hilft nur eine Bauchdeckenstraffung.

    Wir verfügen über langjährige Erfahrung bei Bauchdeckenstraffungen und bieten Ihnen die neuesten Operationstechniken.

    Operationstechnik

    Lipoabdominoplastik

    In unserer Klinik wird zur Straffung der Bauchdecke in vielen Fällen die in Deutschland noch wenig bekannte Technik des brasilianischen Chirurgen und ehemaligen Präsidenten der dortigen Gesellschaft für Plastische Chirurgie Dr. Osvaldo Saldanha angewendet – die Lipoabdominoplastik.

    Bei diesem Verfahren wird die Bauchdeckenstraffung mit einer gleichzeitigen Fettabsaugung (Liposuktion) kombiniert. Die Operation findet unter Vollnarkose statt. Im ersten Schritt nehmen wir eine Fettabsaugung vor. Je nach Befund saugen wir überschüssiges Fett an Bauch, Taille, Hüften und Schamhügel ab. Anschließend straffen wir die Haut im Bereich des Unterbauchs oder – falls erforderlich – auch im Bereich des Oberbauchs. Um ein optimales und natürliches Ergebnis zu erzielen, ist es oft notwendig, zusätzlich den Bauchnabel zu versetzen.

    Die Lipoabdominoplastik besitzt viele Vorteile gegenüber der üblichen Bauchdeckenstraffung. Denn mit dieser Methode behandeln und modellieren wir nicht nur den Bauch, sondern auch die benachbarten Körperregionen wie den Bereich der Taille und Hüften. Daraus ergibt sich ein harmonischeres und natürlicheres Ergebnis hinsichtlich der Körperkontur.

    Bei der Lipoabdominoplastik wird die Bauchdecke durch die Fettabsaugung bereits sehr schonend mobilisiert, sodass eine scharfe Ablösung der Unterhaut von der Muskulatur nicht mehr im selben Umfang erforderlich ist wie bei der üblichen Bauchdeckenstraffung. So können wichtige Blutgefäße und Nerven erhalten bleiben. Das wiederum vermindert das Risiko eines anhaltenden Taubheitsgefühls oder einer Wundheilungsstörung durch eine schlechte Durchblutung der Haut.

    Für die Anwendung dieser Methode der Bauchdeckenstraffung spricht ebenfalls, dass die Wunde schneller heilt und die Patienten viel weniger Beschwerden nach der Operation haben. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass der erforderliche Schnitt und damit auch die verbleibende Narbe deutlich kleiner sind. Dies ist uns sehr wichtig, und wird bei jeder Bauchdeckenstraffung beachtet, um den Patienten ein natürliches und ästhetisch ansprechendes Ergebnis zu garantieren.

    Behandlung

    Wir unterscheiden zwischen der Unterbauchstraffung sowie der Unter- und Oberbauchstraffung. In einigen Fällen reicht zudem eine Bauchmuskelplastik.

    Unterbauchstraffung

    Die Unterbauchstraffung ist ein kleinerer Eingriff, der auch ambulant durchgeführt werden kann. Wir straffen dabei nur den Bauch unterhalb des Nabels. Der Schnitt liegt ähnlich wie bei einem Kaiserschnitt in der „Bikinizone“. Oberbauch, Taille und Hüften können wir, wenn nötig, zusätzlich mit einer Fettabsaugung behandeln. Dieser Eingriff ist insbesondere sinnvoll, wenn vor allem die Bauchhaut unterhalb des Nabels erschlafft ist, wie wir es zum Beispiel häufiger bei unseren Patientinnen nach Schwangerschaften sehen.

    Bei sehr schlanken Menschen, die zum Beispiel nach einer Schwangerschaft einen erschlafften Unterbauch haben, ist es oft nicht nötig, vorher eine Fettabsaugung durchzuführen.

    Ober- und Unterbauchstraffung

    Bei der eigentlichen Bauchstraffung behandeln wir Ober- und Unterbauch. Dabei müssen wir auch den Bauchnabel versetzen.

    Zunächst nehmen wir eine Fettabsaugung vor – selbst dann, wenn der Bauch nur wenig Fettüberschuss aufweist. Denn durch die Absaugung wird die Bauchhaut für die Straffung mobilisiert. Aber auch hier gilt: Bei sehr schlanken Menschen kann auf eine Fettabsaugung in einigen Fällen verzichtet werden.

    Im Anschluss legen wir einen Schnitt an der Schamhaargrenze an, den wir zu beiden Hüften aufsteigend erweitern. Der Bauchnabel wird ebenfalls umschnitten. Es folgt die Mobilisierung der Bauchhaut bis zum Rippenbogen. Anschließend ziehen wir die Haut nach unten und entfernen den Überschuss. Der Nabel wird mit einer speziellen Technik wieder an seine natürliche Position eingenäht. Am Ende legen wir zwei Drainagen ein und verschließen die Wunde mehrschichtig. Hierbei nehmen wir uns besonders viel Zeit, um eine schöne, unauffällige Narbe zu erzielen. Abschließend legen wir Ihnen ein Kompressionsmieder an.

    Bei der Positionierung des Schnitts berücksichtigen wir den Zustand der Bauchhaut und bemühen uns, alte Narben (nach Kaiserschnitt) und Schwangerschaftsstreifen so gut wie möglich zu entfernen.

    Wir versuchen mit der Lipoabdominoplastik immer, einen Ankerschnitt zu vermeiden. Dabei liegen die Schnitte horizontal in der Bikinizone sowie vertikal von der Bikinizone bis zum Bauchnabel. Diese Methode ist nur in seltenen Fällen nötig, wenn beispielsweise der Oberbauch noch sehr straff ist oder nach dem Versatz des Bauchnabels das alte Loch entfernt werden muss.

    Bauchmuskelplastik bei Rektusdiastase

    Eine Rektusdiastase liegt vor, wenn die beiden geraden Bauchmuskeln in der Mittellinie auseinanderweichen. Übergewicht und Schwangerschaften sind die häufigsten Ursachen, in seltenen Fällen ist sie auch angeboren. Durch die Schwachstelle in der Mittellinie wölbt sich der Bauch vor. Nach der Schwangerschaft bleibt der sogenannte „Frauenbauch“. Im Zuge einer Bauchstraffung können wir eine Rektusdiastase mitbehandeln. Die Lücke zwischen den beiden Muskeln verschließen wir dann mit kräftigen Nähten, so dass die beiden geraden Bauchmuskeln wieder vereint werden. Mithilfe dieser Bauchmuskelplastik wird der Bauch flach und die Taille betont.

    Auch die alleinige Behandlung einer Rektusdiastase ohne Straffung ist möglich, wenn die Hautbeschaffenheit am Bauch ansonsten gut und nicht überschüssiges Fett die Ursache für den Bauchansatz ist.

    Bauchstraffung mit Thermage®

    Eine nichtoperative Methode, um die Haut am Bauch sowie weiteren Regionen zu straffen, ist eine Behandlung mit Thermage®. Hier kommt Radiofrequenz (RF) zum Einsatz. Die hochfrequenten Wellen setzen nach einer Sitzung das sogenannte „Shrinking“ in Gang. Das bedeutet, dass sich an der behandelten Stelle das Kollagen auf ein Drittel seiner Länge zusammenzieht und so die Haut sichtbar strafft. Nach zwei bis sechs Monaten beginnt der Körper zudem damit, neues Kollagen zu bilden, wodurch die Haut zusätzlich von innen aufgepolstert wird und ein Langzeiteffekt einsetzt. Mehr zum Thema Thermage®.

    Nachbehandlung

    Je nach Eingriff sollten Sie sich vier bis zehn Tage Ruhe gönnen. Nach vier Tagen dürfen Sie kurz duschen gehen.

    Nach einer Bauchmuskelplastik bei Rektusdiastase sollten Sie auf schweres Tragen und Heben – auch der eigenen Kinder – sowie auf die Belastung der Bauchmuskeln für mindestens drei Monate verzichten. Sonst besteht die Gefahr, dass die Naht sich wieder öffnet.

    Nach einer kleinen Unterbauchstraffung fallen Sie in etwas drei bis vier Tage aus. Nach einer großen Unter- und Oberbauchstraffung können Sie in der Regel nach ein bis zwei Wochen wieder arbeiten – bei körperlich anstrengenden Berufen nach vier Wochen. Sie erhalten dann von Ihrem Hausarzt meist eine Krankschreibung.

    Die Fäden sind selbstauflösend und müssen nicht entfernt werden. Ab der dritten Woche können Sie mit der Narbenpflege beginnen, indem Sie sie eincremen und massieren.

    Sie erhalten nach der Operation von uns ein Kompressionsmieder. Die passende Größe messen wir zuvor aus. Das Mieder sollten Sie für vier bis sechs Wochen tragen.

    Risiken einer Bauchdeckenstraffung

    Unmittelbar nach der Operation sind Schwellungen und Blutergüsse normal. Diese verschwinden in der Regel von allein wieder.
    Wie bei jeder anderen Operation auch, können Nachblutungen und Wundentzündungen auftreten. Wundheilungsstörungen sind möglich, insbesondere wenn die Narbe anfangs stark unter Spannung steht. Aus diesem Grund ist es wichtig, in den ersten Wochen nach der Operation ein Mieder zu tragen und sich körperlich zu schonen.
    Die Narbe wird durch unsere sorgfältige Nahttechnik im Laufe eines Jahres unauffällig. Durch eine geschickte Schnittführung verdecken später die Unterwäsche oder ein Bikini die Narbe vollständig. Müssen wir in seltenen Fällen einen Ankerschnitt anwenden, ist eine kleine Narbe unterhalb des Bauchnabels sichtbar.
    Das postoperative Taubheitsgefühl der Bauchhaut bildet sich meist nach einiger Zeit von allein zurück.

    Qualitätsmerkmale einer guten Bauchdeckenstraffung

    Wer sich den Bauch straffen lässt, hat hohe Erwartungen an das Ergebnis. Daher ist es uns besonders wichtig, dass unsere Patient*innen unsere Klinik zufrieden verlassen. Wir legen deshalb großen Wert darauf, dass möglichst wenige und kleine Narben entstehen – bestenfalls nur in der Bikinizone. Wir achten zudem darauf, dass die Haut nicht zu stark gestrafft wird. Denn dies führt oft zu Wundheilungsstörungen und einer vermehrten Narbenbildung. Der Bauch soll nach der OP straff und trotzdem natürlich erscheinen.
    Ein wichtiges Merkmal für eine gelungene Operation ist ein schön eingenähter Bauchnabel, der sowohl an der optimalen Position sitzt, als auch so vernäht ist, dass möglichst keine Narben sichtbar sind.
    Weiterhin ist ein weicher Übergang von der gestrafften Haut in den nicht gestrafften Bereich wichtig. Dieser sollte fließend sein und möglichst natürlich aussehen. Das gilt auch für die Narbe am Unterbauch. Hier sollten sich keine Ödeme bilden oder Fettansammlungen übrigbleiben, die dann als Wulst über der Narbe erscheinen.

    Kosten einer Bauchdeckenstraffung

    Die Kosten sind abhängig von verschiedenen Faktoren, wie der gewählten OP-Methode, dem Gewicht der Patienten*innen sowie der Art der Anästhesie. Für eine kleine Unterbauchstraffung fallen Kosten zwischen 2.000 und 4.000 Euro an. Die umfangreiche Bauchdeckenstraffung liegt zwischen 6.000 und 9.000 Euro.

    Bei privat versicherten Patienten werden die Kosten unter Umständen anteilig übernommen.

    Finanzierung

    Sprechen Sie uns im Beratungsgespräch gern auf eine Finanzierung Ihrer Behandlung an. Wir bieten Ihnen eine hauseigene Möglichkeit einer Teilfinanzierung, die von unseren Patienten häufig in Anspruch genommen wird. Alternativ können Sie auch die zinsgünstigen Finanzierungsmodelle von medipay®️ nutzen. Hier erfahren Sie mehr.

    Fragen und Antworten

    Die häufigsten Fragen

    Kann ich mir durch eine Bauchdeckenstraffung eine Diät ersparen?

    Nein. Eine Operation ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und sportliche Aktivitäten. Für das bestmögliche Resultat sollte vor der Operation das Wunschgewicht annähernd erreicht sein.

    Was passiert, wenn ich nach einer Bauchdeckenstraffung wieder zunehme?

    Das durch die OP entfernte Unterhautfettgewebe kann sich nicht wieder neu bilden. Es können allerdings an anderer Stelle am Körper neue Fettanlagerungen entstehen, die das operative Ergebnis negativ beeinflussen. Grundsätzlich sind sportliche Aktivität und gesunde Ernährung für ein stabiles Körpergewicht und das OP-Ergebnis wichtig.

    Was passiert bei einer (erneuten) Schwangerschaft?

    Natürlich können Sie auch nach einer Bauchdeckenstraffung wieder schwanger werden. Damit das Ergebnis jedoch dauerhaft bleibt, empfehlen wir, eine Bauchdeckenstraffung erst durchzuführen, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist.

    Gibt es ein Höchstalter für eine solche OP?

    Es gibt keine Altersbegrenzung nach oben, entscheidend ist Ihr Gesundheitszustand.

    Wann darf ich wieder ein Sonnenbad nehmen und in die Sauna gehen?

    Direkte Sonneneinstrahlung sollten Sie für sechs Monate vermeiden. Wenn Sie die Narbe gut abdecken, können Sie aber nach drei Wochen wieder in die Sonne gehen. Ein Saunabesuch sollten Sie frühestens nach vier Wochen planen.

    Muss der Bauchnabel immer neu eingepflanzt werden?

    Nein, aber in den meisten Fällen ist dies für ein bestmögliches Ergebnis notwendig.

    Können Schwangerschafts- bzw. Dehnungsstreifen immer vollständig entfernt werden?

    Die Möglichkeit der Entfernung hängt von dem Ausmaß und der Lokalisation der Streifen ab: Sind diese auf den Unterbauch beschränkt, ist meist eine vollständige Entfernung möglich. Befunde am Oberbauch bleiben bestehen, werden aber durch ihre Verlagerung in den Unterbauch und durch die Straffung der Bauchhaut weniger sichtbar. In jedem Fall können wir die faltige Haut am Bauch glätten.

    Hält das OP-Ergebnis lebenslang an?

    Selbstverständlich unterliegt Ihre neue, straffe Bauchdecke auch dem natürlichen Alterungsprozess. Weiterhin haben starke Gewichtsschwankungen Einfluss auf das Ergebnis. Durch einen gesunden Lebensstil und sportliche Aktivität können Sie Ihre Bauchdecke jedoch langfristig und dauerhaft in Form halten.

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